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KI im Corporate Wellbeing: Wie KI und Wearables Mitarbeitenden helfen, ihre Gesundheitsdaten zu verstehen

Von Vitality+ Redaktionsteam · Veröffentlicht am

Vitality+ Ring und Band mit schwebenden KI-Panels zu Schlaf, Aktivität, Herzfrequenz und Wellbeing-Einblicken

Wearables sammeln jeden Tag enorme Mengen an Gesundheits- und Wellbeing-Daten. Künstliche Intelligenz kann diese Daten in etwas Nützlicheres verwandeln: Informationen, die Mitarbeitende tatsächlich verstehen und nutzen können.

Eine Apple Watch, ein Garmin, Oura, WHOOP oder ein anderes Wearable kann täglich Schlaf, Aktivität, Erholung, Stress und Herzfrequenz erfassen.

Doch Daten zu sammeln ist nur dann nützlich, wenn man sie auch interpretieren kann.

Von Wearable-Daten zu nützlichen Antworten

Die App des eigenen Wearables zu öffnen und einen Erholungswert von 62 oder eine Veränderung der Schlafdauer zu sehen, sagt uns, was passiert ist. Sie sagt uns aber nicht immer, warum es passiert ist oder worauf man achten sollte.

Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter könnte sich fragen:

„Warum ist meine Erholung diese Woche niedriger?"

„Wie hat sich mein Schlaf im letzten Monat verändert?"

„Bewege ich mich genug?"

Genau hier kann KI Wearable-Daten zugänglicher machen.

Statt selbst Diagramme und Kennzahlen zu interpretieren, können Mitarbeitende Fragen zu ihren eigenen Daten in natürlicher Sprache stellen und personalisierte Erklärungen auf Grundlage der verfügbaren Informationen erhalten.

Wie KI das Corporate Wellbeing verändert

Traditionelle Programme für betriebliches Wohlbefinden bieten häufig Benefits, Aktivitäten oder Bildungsinhalte für die gesamte Belegschaft.

Die Verbindung von KI und Wearables fügt eine persönlichere Ebene hinzu.

Mit Vitality+ kann ein Mitarbeitender ein kompatibles Wearable verbinden und die KI nutzen, um die eigenen Wellbeing-Daten besser zu verstehen.

Wenn die Erholung beispielsweise über mehrere Tage abnimmt, kann die KI die verfügbaren Trends zu Schlaf, Aktivität oder Stress in Beziehung setzen und helfen, die Veränderung einzuordnen.

Wenn sich die Schlafdauer über einige Wochen allmählich verändert hat, kann der Mitarbeitende direkt zu diesem Zeitraum fragen, statt jeden einzelnen Tag manuell zu vergleichen.

Wearables sammeln die Informationen. KI hilft, sie zu verstehen.

Das Ziel ist nicht, medizinische Diagnosen zu stellen oder Fachkräfte im Gesundheitswesen zu ersetzen, sondern die Daten zum täglichen Wohlbefinden leichter interpretierbar und nutzbar zu machen.

Von Daten zu mehr Bewusstsein

Der eigentliche Wert liegt nicht in einem weiteren Score oder einem weiteren Dashboard.

Er liegt darin, Muster zu erkennen.

Eine Mitarbeiterin könnte zum Beispiel bemerken, dass Phasen mit weniger Schlaf häufig mit einer schlechteren Erholung zusammenfallen. Ein anderer erkennt vielleicht, dass sein Aktivitätsniveau in den letzten Wochen allmählich abgenommen hat.

Diese Erkenntnisse treffen keine Entscheidungen an Stelle der Person, können aber einen nützlichen Kontext für bewusstere Entscheidungen im Alltag liefern.

Damit verändert sich die Rolle des Wearables: von einem Gerät, das lediglich Informationen aufzeichnet, zu einem Werkzeug, das Menschen hilft, ihr eigenes Wohlbefinden besser zu verstehen.

KI, Gesundheitsdaten von Mitarbeitenden und Datenschutz

Der Einsatz von Wearables und künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz führt natürlich zu einer weiteren Frage:

Kann HR die individuellen Gesundheitsdaten eines Mitarbeitenden sehen?

Bei Vitality+ bleiben individuelle Daten von den Informationen getrennt, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen.

Mitarbeitende können auf ihre persönlichen Wearable-Daten und die von der KI erzeugten Einblicke zugreifen. HR arbeitet dagegen mit aggregierten und anonymisierten Wellbeing-Informationen, ohne Zugang zu individuellen Daten zu Schlaf, Stress, Herzfrequenz, Erholung oder Aktivität.

Aggregierte Einblicke werden ausschließlich für ausreichend große Gruppen angezeigt, mit einer Mindestschwelle von 30 Personen.

In der Praxis:

Mitarbeitende → persönliche Daten und KI-gestützte Einblicke

HR → aggregierte Wellbeing-Trends und Programm-Analytics

Das Ziel ist nicht, einzelne Mitarbeitende zu überwachen. Es geht darum, Menschen nützliche Werkzeuge für ihr eigenes Wohlbefinden an die Hand zu geben und Organisationen gleichzeitig zu ermöglichen, breitere Trends zu erkennen, ohne individuelle Gesundheitsinformationen offenzulegen.

Vom Wohlbefinden der Mitarbeitenden zum messbaren Wellbeing

Für ein Unternehmen ist die Verteilung von Wearables nicht das eigentliche Ziel.

Entscheidend ist zu verstehen, ob Mitarbeitende tatsächlich am Programm teilnehmen und ob sie es über die Zeit weiter nutzen.

Vitality+ ermöglicht Unternehmen, Kennzahlen wie Akzeptanz, Teilnahme und Retention zusammen mit aggregierten Wellbeing-Trends über Wellbeing-KPIs für Mitarbeitende zu verfolgen.

So entsteht eine klare Verbindung zwischen:

Wearables → Engagement → persönliche Einblicke → HR-Analytics → messbares Wellbeing

Mitarbeitende erhalten Informationen, die für ihr eigenes Wohlbefinden relevant sind. Unternehmen erhalten einen umfassenderen Überblick darüber, wie das Programm genutzt wird und wie sich die aggregierten Trends im Laufe der Zeit entwickeln.

Eine Plattform für verschiedene Wearables

Ein Corporate-Wellbeing-Programm sollte nicht zwingend voraussetzen, dass alle Mitarbeitenden dasselbe Gerät verwenden.

Manche nutzen bereits Apple Watch, Garmin, Oura, Fitbit, Samsung, Polar oder WHOOP. Wer kein kompatibles Wearable besitzt, kann den Vitality+ Ring oder das Vitality+ Band nutzen.

Die Integration verschiedener Geräte in einer einzigen Corporate-Wellbeing-Plattform senkt die Einstiegshürden und ermöglicht ein konsistentes Programm über Teams und Standorte hinweg.

Für Organisationen in der Schweiz, in Italien und im übrigen Europa kann dasselbe Wellbeing-Programm so Mitarbeitende einbeziehen, die unterschiedliche Wearable-Ökosysteme nutzen und in verschiedenen Ländern arbeiten.

Zusammenfassung

Der nächste Schritt im Corporate Wellbeing besteht nicht einfach darin, mehr Gesundheitsdaten zu sammeln, sondern die bereits verfügbaren verständlicher und nützlicher zu machen.

Wearables liefern kontinuierliche Informationen über das tägliche Wohlbefinden. KI kann Mitarbeitenden helfen, sie zu interpretieren, Muster zu erkennen und Veränderungen im Laufe der Zeit besser zu verstehen.

Auf organisatorischer Ebene ermöglichen aggregierte und anonymisierte Analytics HR, die Teilnahme und allgemeine Wellbeing-Trends zu bewerten, ohne Einzelpersonen zu überwachen.

Zusammen mit Wearables, Engagement, Challenges, Prämien und HR-Analytics trägt KI zu einem umfassenderen Ansatz für messbares Corporate Wellbeing bei.

Mitarbeitende nutzen ihre Daten, um sich selbst besser zu verstehen. Unternehmen nutzen aggregierte Trends, um zu erkennen, ob ihr Wellbeing-Programm funktioniert.

Das ist die Rolle der KI in Vitality+: Daten in einen nützlichen Kontext für die einzelne Person zu verwandeln und Organisationen gleichzeitig zu helfen, einen messbareren Ansatz für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden zu entwickeln.

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